Interkulturelle Kompetenz für Lehrende und Lernende
 
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Angesichts der wachsenden Zahl internationaler oder aus deutschen Parallelwelten stammender Studierender gehört diese Kompetenz zum zentralen Bereich professioneller Vorbereitung auf die Lehre. Entsprechende, quasi in einer Pilotphase stattfindende Seminare haben sich gut bewährt.
Mit der steigenden Zahl ausländischer Studierender stellen sich verstärkt Fragen nach Leistungs- und Bewertungsmaßstäben bei erheblichen Sprachproblemen im Text-, Rede- und Vortragsverständnis dieser Studierenden, aber auch nach unserem Verständnis des jeweiligen kulturellen Hintergrundes. Wie kann ich ausländische Studierende stärker in Seminare und sonstige Studienformen einbeziehen? Wie kann ich deutsche Studierende auf internationale Aufgaben vorbereiten? Welche Kompetenzen können ihnen für ihre Auslandstätigkeit mitgegeben werden, und wie vermittele ich sie? Dieses Werkstattseminar konzentriert sich auf den Erwerb interkultureller Kompetenz bei Lehrenden, behandelt dabei aber auch Fragen der inhaltlichen Ausgestaltung von Internationalität, deren Didaktik und Methodik, von Qualitätsüberlegungen und -kriterien.
Das Seminar wendet sich daher in erster Linie an drei Gruppen von potentiellen Teilnehmern: Alle, die ihren eigenen Umgang mit ausländischen Studierenden verbessern wollen bzw. Orientierung für damit zusammenhängende Fragen suchen. Alle, die mit der Internationalität von Lehrveranstaltungen als Vermittlungsanspruch in Studiengängen zu tun haben. Alle, die sich gerade auf die Entwicklung neuer bzw. Variation bestehender Studiengänge mit internationalen Bezügen einlassen.
In buntem Methodenwechsel werden neue Informationen gelesen, gehört, gemeinsam entwickelt, diskutiert, in überraschender, spielerischer Form erfahren, kritische Szenen simuliert usw. usw.